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Mai 2017

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Einweihung des Gedenkortes denk.mal Hannoverscher Bahnhof

Vom 10. bis 16. Mai 2017 wird am Gedenkort im Lohsepark der im 2. Weltkrieg deportierten Hamburgerinnen und Hamburger gedacht. Über 8.000 Juden, Sinti und Roma wurden zwischen 1940 und 1945 vom ehemaligen Hannoverschen Bahnhof in die Ghettos und Vernichtungslager gebracht. Der Gedenkort wird am 10. Mai offiziell eingeweiht. Rund um die Einweihung gibt es für alle Interessierten ein vielfältiges Programm mit Zeitzeugengesprächen, musikalischen Reflexionen und Führungen

Inmitten der HafenCity markiert der Gedenkort einen tiefen Einschnitt in die Hamburger Stadtgeschichte

Inmitten der HafenCity markiert der Gedenkort einen tiefen Einschnitt in die Hamburger Stadtgeschichte. Im Bild die so genannte Fuge durch den Lohsepark als Teil des gesamten denk.mal Hannoverscher Bahnhof. (© Franziska Husung)

Das denk.mal Hannoverscher Bahnhof ist ein wichtiger und markanter Teil der Erinnerungskultur Hamburgs und erinnert namentlich an die mehr als 8.000 deportierten Juden, Sinti und Roma. Der dreiteilige Gedenkort besteht aus dem unter Denkmalschutz stehenden Bahnsteigrelikt, der „Fuge“, die entlang des ehemaligen Gleisverlaufs führt, sowie dem zukünftigen Dokumentationszentrum im nördlichen Teil des Lohseparks. Das Konzept wurde von der Kulturbehörde und der HafenCity Hamburg GmbH in enger Zusammenarbeit mit den Opferverbänden entwickelt. Am 10. Mai 2017 wird der Gedenkort von Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz mit einem Festakt eröffnet. Die Einweihung wird von einem siebentägigen Veranstaltungsprogramm begleitet. Die Veranstaltungen sind für alle Interessierten offen (zum Teil nach vorheriger Anmeldung).

Auszug aus dem Programm:

Der Gedenkort denk.mal Hannoverscher Bahnhof als Meilenstein in der Hamburger Erinnerungskultur
Diskussionsveranstaltung in Kooperation mit der HafenCity Universität Hamburg
Mittwoch, 10. Mai, 15 bis 16.30 Uhr; Veranstaltungszelt Lohseplatz

Auftrag zum Erinnern
Podiumsgespräch mit Dr. Lucille Eichengreen, die 1941 vom Hannoverschen Bahnhof ins Ghetto Litzmannstadt/Lodz deportiert wurde und dem israelischen Historiker und Autoren Saul Friedländer
Anmeldung erforderlich unter: www.koerber-stiftung.de
Mittwoch, 10. Mai, 19 bis 21 Uhr; KörberForum

Das Schicksal der ‚christlichen‘ Nichtarier und die Deportationen vom Hannoverschen Bahnhof 1940–1945
Vortrag von Dr. Stephan Linck und Dr. Detlev Landgrebe
Donnerstag, 11. Mai 2017; Veranstaltungszelt Lohseplatz

- resonanza - Konzert am Rande des Erinnerns
Eine musikalisch-textliche Reflexion über Orte, die aus der Zeit fallen von Michael Batz; mit Jantje Billker
Freitag, 12. Mai, 19 Uhr; Veranstaltungszelt Lohseplatz

Führungen vom Lohseplatz zum Gedenkort denk.mal Hannoverscher Bahnhof
Samstag, 13. Mai, 15 Uhr, 16 Uhr, 17 Uhr; Startpunkt Lohseplatz
Sonntag, 14. Mai, 11 Uhr, 13 Uhr; Startpunkt Lohseplatz

Oratorium „Der Hannoversche Bahnhof“
Von Michael Batz
Samstag, 13. Mai, 18 Uhr; Veranstaltungszelt Lohseplatz

Termin
Mi., 10.05.2017 – Di., 16.05.2017

Ort
HafenCity: Gedenkort Hannoverscher Bahnhof, Veranstaltungszelt Lohseplatz, KörberForum (Kehrwieder 12), 20457 Hamburg

Veranstalter
Kulturbehörde Hamburg

Einweihung des Gedenkortes

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