Chronik der HafenCity

Überblick: Die Entstehung eines neuen Stadtteils

Dezember 1996

Der Hamburger Architekt Prof. Volkwin Marg legt im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg eine erste Studie zur städtebaulichen Entwicklung des innerstädtischen Hafenrandes vor. Das Gebiet umfasst den größten Teil der späteren HafenCity.

7. Mai 1997

Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Henning Voscherau stellt im Übersee-Club die "Vision HafenCity" als Rückkehr der Innenstadt ans Wasser vor. Am 21. Mai 1997 erläutert Voscherau das Projekt in der Hamburger Bürgerschaft.

Januar 1998

Mit dem Entwicklungsmanagement für das Projekt HafenCity wird die städtische GHS Gesellschaft für Hafen- und Standortentwicklung mbH (heute HafenCity Hamburg GmbH) beauftragt. Ihr obliegt ebenfalls die Verwaltung des Sondervermögens "Stadt und Hafen", in das die im städtischen Eigentum befindlichen Grundstücke der künftigen HafenCity eingebracht werden. Aus dem Verkauf dieser Grundstücke werden künftig die von der GHS durchgeführten Entwicklungsaktivitäten, wie zum Beispiel Flächenfreimachungen, Infrastrukturplanung, Bauherrenakquisition, ein Großteil der öffentlichen Realisierungsaufgaben und Kommunikation finanziert.

Dezember 1998

Die Senatskommission für Stadtentwicklung, Umwelt, Wirtschaft und Verkehr legt mit der Verabschiedung der Masterplankonzeption den Entwicklungsrahmen für die HafenCity fest.

März 2000

Die HafenCity präsentiert sich erstmals auf der internationalen Immobilienmesse MIPIM in Cannes.

28. Juni 2000

Der erste Architekturwettbewerb für einen Neubau in der HafenCity wird entschieden: Eine SAP-Niederlassung entsteht auf dem Großen Grasbrook.

06. Dezember 2000

Das HafenCity Infocenter wird eröffnet. In dem sanierten ehemaligen Kesselhaus in der Speicherstadt können sich Besucher anhand eines acht mal vier Meter großen Modells und sogenannten Wissensstationen über die Historie des Gebiets, den Masterplan und den aktuellen Stand der einzelnen Projekte der HafenCity informieren (Öffnungszeiten: Di. - So.: 10:00 - 18:00 Uhr, Mo. geschlossen).

10. Januar 2001

Acht europäische Architekturbüros erarbeiten in einem Workshopverfahren die städtebauliche Gestaltung des Dalmannkais; kleinteilig soll hier am Wasser überwiegend gewohnt und gearbeitet werden.

09. April 2001

Der erste Rammschlag für die Kibbelsteg-Brücken markiert den Baubeginn für die neue Infrastruktur der HafenCity. Fußgängern und Radfahrern ermöglichen die auf zwei Ebenen angelegten Brücken eine neue direkte Wegeverbindung zwischen der heutigen Hamburger Innenstadt, der Speicherstadt und der HafenCity. Bei Sturmflut sichern die Brücken eine hochwassersichere Zufahrt für Feuerwehr, Polizei und Rettungsfahrzeuge und sind damit die Voraussetzung für nichthafenbezogene Nutzung in der HafenCity.

03. Mai 2001

Das erstmals veranstaltete öffentliche Diskussionsforum "HafenCity-Dialoge im Kesselhaus" begleitet fortan den Planungsprozess.

20. Juni 2001

Für das erste neue Gebäude der HafenCity erfolgt der Spatenstich. Die Stuttgarter Häussler-Gruppe errichtet für die SAP AG eine neue Geschäftsstelle samt Schulungszentrum am Großen Grasbrook. Der Entwurf für den sechsgeschossigen Neubau stammt von den Hamburger Architekten Spengler + Wiescholek. Nach der Eröffnung des Gebäudes Anfang 2003 ziehen rund 500 Mitarbeiter in die neuen Büroräume.

15. Juli 2001

Der erste Hamburger Inline-Marathon startet mit rund 2.500 Skatern in der HafenCity.

Preise & Auszeichnungen

Juni 2014

Die Baakenhafenbrücke erhält als eines von lediglich drei Bauwerken in Deutschland den RIBA-Award für vortreffliche Architektur des königlichen Instituts Bri­tischer Architekten (RIBA).

Juni 2014

Im Rahmen einer festlichen Preisverleihung im Fürstensaal der Würzburger Residenz wurde die Baakenhafenbrücke bei der Verleihung des Balthasar-Neumann-Preises 2014 mit Auszeichnung prämiert.

Oktober 2014

Der traditionsreiche Architekten und Ingenieurverein Hamburg (AIV) kürt die Baakenhafenbrücke zum Bauwerk des Jahres 2013.