Fragen und Antworten zur HafenCity

Wie kann ich eine Wohnung in der HafenCity mieten oder kaufen? Wie grün wird der Stadtteil? Und welche Aufgaben nimmt eigentlich die HafenCity Hamburg GmbH wahr? Antworten auf häufig gestellte Fragen

Mobilität

Wohnen & Arbeiten

Zurück zur Liste

Wie entwickeln sich die Unternehmen in der HafenCity?

Insgesamt haben sich bereits über 730 Unternehmen in der HafenCity angesiedelt, darunter ca. 40 größere Firmen. Mit Marquard & Bahls, den Gebr. Heinemann sowie Engel & Völkers haben drei große Unternehmen 2013/2014 in der HafenCity neue Standorte gebaut und damit zusätzliche rd. 1450 Arbeitsplätze geschaffen. 2013 zogen mit BP, Hanjin Shipping und Greenpeace weitere größere Büromieter in die HafenCity. Insgesamt sind bis Ende 2016 bereits 12.000 Arbeitsplätze entstanden, bis zu 45.000 sind insgesamt in der Entstehung (davon 35.000 Büroarbeitsplätze).

Insgesamt sind die Branchen vielfältig: Schifffahrt, Bauindustrie, Logistik, Architektur, Medien und Kommunikation, Gastronomie, Einzelhandel und Tourismus sind vertreten. Schon früh haben sich große Firmen wie der Logistikkonzern Kühne + Nagel oder die Containerreedereien China Shipping und NYK Line in der HafenCity angesiedelt. Im Laufe der Zeit kamen mit Unilever und dem Germanischen Lloyd zwei zusätzliche globale Player mit insgesamt rund 2.700 Beschäftigten hinzu. Weitere Zugänge waren die Neumann-Kaffee-Gruppe am Sandtorpark sowie die Spiegel-Gruppe auf der Ericusspitze.

Es zeigt sich aber auch, dass die HafenCity ein attraktiver Standort für kleine und mittlere Unternehmen ist, darunter viele Existenzgründer. So haben sich im Quartier Sandtorkai / Dalmannkai überwiegend Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern angesiedelt. Diese Struktur wird darüber hinaus in der gesamten HafenCity durch spezielle Gebäude gestärkt, etwa durch das Centurion Commercial Center am Sandtorpark, in dem viele flexible und kleinteilige Flächen zur Verfügung stehen. Auch die seit 2013 fertigen Elbarkaden am Magdeburger Hafen bieten zahlreiche kleinteilige Flächen für kreative Ateliers und Showräume, sind gleichzeitig aber auch Sitz der Umweltorganisation Greenpeace. Am 3. Juli 2014 eröffnete dort außerdem mit designxport eine wichtige Interessenvertretung Hamburger Designer seinen neuen Standort.

Kleinere Unternehmen profitieren nicht zuletzt von der überwiegend öffentlichen Erdgeschossnutzung in der HafenCity. Mit einem niedrigen Grundstückskaufpreis bedacht, bieten diese Räume großzügige Präsentationsflächen für eine stetig wachsende Kundenzahl. Nicht nur etablierte Einzelhändler lassen sich hier nieder, sondern auch solche Unternehmen, die Marktnischen besetzen oder sich neu etablieren wollen.

Insgesamt richten sich mit den neuen Bewohnern immer mehr Einzelhändler und Gastronomen ein. Ein großer Edeka hat ebenso eröffnet wie verschiedene Dienstleistungsbetriebe, Anfang 2017 eröffnet zusätzlich ein Alnatura im Überseeboulevard. Sie sichern nicht nur die Nahversorgung, sondern setzen, genauso wie die vielen kleinen Galerien und Modedeanbieter, wichtige Urbanitätsimpulse. 

Freizeit & Kultur

Konzepte & Planung